Bezahlbare Mieten jetzt!

MEDIENMITTEILUNG DER JUSO KÖNIZ VOM 4. FEBRUAR 2017

Die JUSO Köniz setze sich am Samstagvormittag mit einer Aktion für ein Ja zum Gegenvorschlag zur Initiative “Bezahlbar wohnen in Köniz“ ein. In den städtischen Teilen der Gemeinde gehen die Mieten durch die Decken, darunter leiden auch junge Menschen mit geringem Einkommen.

In der Gemeinde Köniz herrscht ein massiver Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Die Mieten steigen und reissen Löcher in die Haushaltsbudgets von Familien, älteren und jungen Menschen, denen damit immer wie weniger Geld zum Leben bleibt. Grund für die steigenden Mieten sehen die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten nicht nur beim Wohnungsmangel, sondern auch bei der Profitmacherei von Liegenschaftsbesitzern: „Es kann nicht sein, dass es für junge Menschen mit kleinem Portemonnaie bald keinen Platz mehr in unserer Gemeinde hat und gleichzeitig ungebremst Profit mit überhöhten Mieten gemacht wird“, findet Jana Willi, Mitglied der JUSO Köniz.

Für die JUSO ist deshalb klar, dass jetzt gesetzliche Grundlagen geschaffen werden müssen, um in Köniz bezahlbaren Wohnraum sicherzustellen. Der Gegenvorschlag zur Initiative „Bezahlbar wohnen in Köniz“ ist für die JUSO ein geeignetes Mittel dazu. Dieser sieht die Abgabe von Grundstücken im Baurecht an gemeinnützige Wohnbauträger sowie eine Vorschrift zur Realisierung von preisgünstigem Wohnungsbau in Kostenmieten bei Neuüberbauungen vor. “Die Kostenmiete stellt sicher, dass die Miete nicht bei jedem Mieterwechsel durch Spekulation steigt. Die Förderung von gemeinnützigem Wohnungsbau wiederum wirkt sich preissenkend auf den ganzen Wohnungsmarkt aus“, sagt Willi. „Davon profitieren alle Könizerinnen und Könizer.”

Erklärtes Ziel der JUSO ist, dass Köniz eine Gemeinde bleibt, in der alle Platz haben und in der sich jede und jeder ein Leben leisten kann. Der vorliegende Gegenvorschlag leistet einen wichtigen ersten Schritt in diese Richtung.

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