Morddrohung an die JUSO hat Konsequenzen

Gemeinsame Medienmitteilung der JUSO Kanton Bern und der JUSO Thun Berner Oberland vom Sonntag 15. März

Eine Morddrohung versetzte ein Mitglied der JUSO Sektion Thun Berner Oberland nach den letzten Abstimmungen in Angst. Die betroffene Person reichte nun Strafanzeige ein. Artikel ansehen

Warum ist Menstruieren ein Luxusproblem?

Medienmitteilung der JUSO Kanton Bern vom 9. März

Menstruationsartikel gehören für menstruierende Personen zum Alltag und trotzdem werden sie behandelt wie ein Luxusprodukt. Im letzten März hat der Nationalrat zwar eine Motion angenommen, welche die Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf Menstruationsartikel von 7,7 % auf 2,5% verlangte, aber aus dem natürlich biologischen Vorgang der Menstruation werden immer noch Gewinne gemacht! Menstruationsartikel gehören wie Toilettenpapier zum Grundbedarf. Die finanzielle Belastung erschwert den Zugang zu Menstruationsartikeln und verursacht bei Millionen von menstruierenden Personen weltweit das Phänomen der Periodenarmut! Artikel ansehen

Berner Jungparteien sagen JA zum Kredit für den Transitplatz Wileroltigen

Junge BDP, JUSO, Junge EVP, Junge Alternative JA!, Junge Grüne, Jungfreisinnige und Junge Grünliberale kämpfen gemeinsam für ein JA zum Kredit über 3.33 Mio. Franken für den Transitplatz in Wileroltigen und schliessen sich in einem Jungparteien-Komitee zusammen. Das geplante Projekt trägt nicht nur dem Bedürfnis der Schweizer Fahrenden nach einem Transitplatz für ausländische Fahrende Rechnung, sondern verhindert auch unerwünschte Landnahmen und schützt anerkannte Minderheiten. Die Jungparteien erachten den Kredit als ausgewogen, kosteneffizient und vor allem als dringend notwendig. 

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Gedenksteine für Opfer homophober Gewalt

Medienmitteilung der SP und JUSO Kanton Bern vom 06.01.2020

Heute machen im ganzen Kanton regenbogenfarbige Ziegelsteine auf Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen von Lesben, Schwulen und Bisexuellen aufmerksam. Diese Aktion der SP und JUSO macht sichtbar, dass es am 9. Februar ein Ja zur Erweiterung der Anti-Rassismusstrafnorm braucht, um dem Hass gegen sexuelle Minderheiten endlich einen Riegel zu vorzuschieben.

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Kein Profit mit Ausschaffungszentren!

Die gewinnorientierte ORS Service AG soll ab 2020 die kantonalen Ausschaffungszentren von Asylsuchenden betreiben, wie der Kanton und Medien heute Dienstag berichteten. Die JUSO Kanton Bern wehrt sich gegen diesen Entscheid, dass ein Unternehmen, welches mehrmals aufgrund miserabler Betreuungssituationen (z.B. Hochfeldbunker) in der Kritik stand, nun auch noch Profit mit Ausschaffungszentren im Kanton Bern machen kann. Artikel ansehen

Für ein umfassendes Sparprogramm…

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… bei Ausschaffungsgefängnissen

Dass ein Linker (und Netter) fordert, dass der Staat weniger Geld ausgeben soll, mag verwundern. Generell hat das auch seine Richtigkeit, denn wir wollen gute Bildung, menschliche Pflege, starken Service public und ausgebauten ÖV.

Wenn der Staat sein Geld aber dazu ausgibt, Menschen zu quälen – wie dies durch Ausschaffungsgefängnisse tagtäglich passiert – dann gibt es nur eine Möglichkeit: Die komplette Abschaffung!

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Konsequent feministisch – Stopp Gewalt an Frauen*

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Am 14. Juni 2019 gingen eine halbe Million Menschen in der Schweiz auf die Strasse, um für die Gleichstellung der Frauen* zu demonstrieren. Sie forderten unter anderem Anerkennung von unbezahlter Care-Arbeit, mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen. Und: Dass die Gewalt an Frauen* endlich aufhört.
Wir haben ein Gewalt-Problem
Gewalt an Frauen*, meistens verübt durch Männer*, geschieht in der Schweiz jeden Tag. Und das nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch zuhause: Im Jahr 2016 starben in der Schweiz 19 Menschen infolge häuslicher Gewalt – 18 davon waren Frauen* und 18 Täter waren Männer*.1 Gemäss einer Studie von GFS hatte ausserdem jede achte Frau* über 16 Jahren in der Schweiz schon einmal „Sex gegen ihren Willen“.2 Diese Zahlen zeigen, welche Ängste für alle Frauen* Alltag sind: Wenn ich am Abend alleine nachhause laufen, halte ich den Schlüssel als „Waffe“ in meiner Hand. Das Musikhören mit Kopfhörern lasse ich lieber bleiben und ich hoffe ständig, dass mir niemand folgt. Das ist die Realität, mit der jede junge Frau* lebt, die sich gerne alleine bewegen möchte. Und das im Jahr 2019.

Quelle: Hochschulgruppe der JuSo Deutschland

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Bock auf Sex

Unser Leben ist voller Vorschriften. Nicht all diese Vorschriften umfassen formelle Gesetze, viele sind einfach informelle Verhaltensweisen, die uns von klein auf antrainiert werden. Was passiert, wenn wir uns nicht daranhalten? Dann werden wir von der Gesellschaft bestraft: Wir werden bestraft indem wir gemieden werden, indem wir ausgeschlossen werden, indem man uns komisch anschaut oder die Leute über uns sprechen.
Es beginnt mit ganz einfachen Dingen wie Kleidung. Als Kind habe ich oft zu hören bekommen, dass meine Pullover eigentlich «Buebäpullis» sind oder ich doch auch mal ein Röckli tragen soll. Wir haben dann die Möglichkeit uns anzupassen, halt etwas engere Pullover und weiblichere Schuhe zu tragen oder wir heben uns von der Norm ab. Dies ist der konfliktreichere Weg, der oft mit unzähligen Rechtfertigungszwängen einhergeht. Spoiler: Ich trage immer noch keine Röcklis und ich mag meine grossen Hoodies.

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Working Poor – Armut trotz Arbeit

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Menschen die erwerbstätig sind und doch in Armut leben? Klingt unglaubwürdig, doch es gibt sie auch in der Schweiz.

Die sogenannten Working Poor (Englisch für «arbeitende Arme») sind genau diese Menschen. Laut dem Bundesamt für Statistik lebt eine Person in einem armen Haushalt, wenn sie als Einzelperson weniger als 2’200 Franken im Monat verdient. Bei einer Familie mit zwei Kindern sind es 4’050 Franken.[1]

Ausländer*innen (vor allem Frauen*)  sind in der Gruppe der Working Poor besonders stark vertreten. Dies hat den Grund, dass sie auch heute noch mehr Teilzeit arbeiten als Männer* und zudem häufiger alleinerziehend sind.

Kinder können nämlich ein Armutsrisiko darstellen. Dies hat vor allem mit den indirekten Kosten zu tun, die durch Kinder entstehen. Kinder brauchen Zeit und diese geht oft vom Arbeitseinkommen ab.

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system change not climate change

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Seit über 30 Jahren ist das Problem des Klimawandels und seine Folgen bekannt. Allein in Afrika sind 46% der Böden von Desertifikation betroffen, eine direkte Folge des Klimawandels. Dass heisst ca. 485 Millionen Menschen können in Zukunft keine Landwirtschaft mehr betreiben[1]. Der Kampf um Boden wird immer schlimmer und wird zwangsläufig zu bewaffneten Kriegen führen. Davon profitieren dann wiederum die westlichen Rüstungsfirmen, welche dort Gewinne erzielen können.

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