Mobility Pricing beruht auf einem ökologischen Fehlschluss und ist sozial ungerecht!

Beim Mobility Pricing werden Verkehrsabgaben auf der Strasse und der Schiene erhoben, die von der Benutzung abhängig sind. Heisst in bestimmten Zeiten kostet es mehr mobil zu sein als in anderen. Dies hat die SBB seit einiger Zeit mit sogenannten Sparbilletten im kleinen Rahmen eingeführt. Mobility Pricing hat insbesondere das Ziel Verkehrsspitzen (wenn die Strassen oder Zugabteile voll sind) zu glätten. Im Unterschied zu anderen Grossstädten oder Ländern welche Mobility oder Road Pricing (nur für Strassenverkehr) eingeführt haben, soll der Verkehr aber explizit nicht reduziert werden. Am 13. Dezember 2019 hat der Bundesrat das weitere Vorgehen zum Mobility Pricing beschlossen und beabsichtigt unter anderem, die Grundlagen für Pilotversuche in Kantonen und Gemeinden zu schaffen. Dies hat dazu geführt, dass ein fraktionsübergreifender Vorstoss von mitte-links im Grossen Rat eingereicht wurde, um einen Pilotversuch im Kanton Bern zu starten. Wir als JUSO Kanton Bern stehen dem Mobility-Pricing kritisch gegenüber, da es keinen ökologischen Nutzen stiftet und zusätzlich eine Zwei-Klassengesellschaft hervorruft. Artikel ansehen

Frauen*welt

Ein Blogbeitrag für Frauen* und solidarische Männer*

(Triggerwarung: Sexuelle Gewalt)

Spätestens nach dem 15minütigen Video «Männerwelt» von Joko und Klaas, welches über Nacht viral ging, haben die meisten verstanden, dass sexuelle Belästigungen, bis hin zu sexueller Gewalt, der traurige Alltag vieler Frauen* sind.

Doch wieso muss ich immer noch ab und zu Bestätigungen bei Freund*innen einholen, um mir irgendwie zu beweisen, dass ich nicht schuld bin, an der sexuellen Gewalt die ich erfahren habe? Wieso führe ich immer noch einen inneren Monolog, um herbeizuleiten, wieso ich Opfer von sexueller Gewalt wurde? Und wieso erzählen mir immer noch Freundinnen*, dass es ihnen genau gleich ergeht wie mir?

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Klimaschutz in die Berner Verfassung

Vernehmlassungsantwort der JUSO Kanton Bern

Auf der Basis der parlamentarischen Initiative «Klimaschutz als vordringliche Massnahme in der Kantonsverfassung verankern» hat die Bau-, Energie-, Verkehrs- und Raumplanungskommission des Grossen Rates des Kantons Bern, hat der Grosse Rat in der Sommersession 2019 entschieden, sie vorläufig anzunehmen und die BaK mit der Ausarbeitung zweier Varianten beauftragt. Diese liegen nun zur Vernehmlassung vor.

 

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Die Lüge des gemeinsamen Bootes

Die Coronapandemie traf die Welt mit voller Wucht, doch nicht alle sind in derselben Situation. Nicht nur auf dem Mittelmeer, den griechischen Inseln oder der Balkanroute kommt es zu menschlichen Katastrophen, sondern auch in der Schweiz. Einmal mehr sind die Menschen am stärksten betroffen, welche ohnehin schon am wenigsten Haben und sich nicht verteidigen können. Artikel ansehen

Ökosozialismus oder Barbarei

Während die SP zusammen mit der Grünen und Teilen der Mitte versucht das Beste aus der Totalrevision des CO2-Gesetzes auf nationaler Ebene herauszuholen, gehen Klimaaktivist*innen weiterhin zu Tausenden auf die Strasse und radikalisieren sich. Ist es doch das einzige vernünftige, denn die Klimakatastrophe lässt sich nicht mehr mit Reförmchen innerhalb des Systems aufhalten. Es braucht einen grundlegenden Systemwandel. Artikel ansehen

Morddrohung an die JUSO hat Konsequenzen

Gemeinsame Medienmitteilung der JUSO Kanton Bern und der JUSO Thun Berner Oberland vom Sonntag 15. März

Eine Morddrohung versetzte ein Mitglied der JUSO Sektion Thun Berner Oberland nach den letzten Abstimmungen in Angst. Die betroffene Person reichte nun Strafanzeige ein. Artikel ansehen

Warum ist Menstruieren ein Luxusproblem?

Medienmitteilung der JUSO Kanton Bern vom 9. März

Menstruationsartikel gehören für menstruierende Personen zum Alltag und trotzdem werden sie behandelt wie ein Luxusprodukt. Im letzten März hat der Nationalrat zwar eine Motion angenommen, welche die Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf Menstruationsartikel von 7,7 % auf 2,5% verlangte, aber aus dem natürlich biologischen Vorgang der Menstruation werden immer noch Gewinne gemacht! Menstruationsartikel gehören wie Toilettenpapier zum Grundbedarf. Die finanzielle Belastung erschwert den Zugang zu Menstruationsartikeln und verursacht bei Millionen von menstruierenden Personen weltweit das Phänomen der Periodenarmut! Artikel ansehen

Berner Jungparteien sagen JA zum Kredit für den Transitplatz Wileroltigen

Junge BDP, JUSO, Junge EVP, Junge Alternative JA!, Junge Grüne, Jungfreisinnige und Junge Grünliberale kämpfen gemeinsam für ein JA zum Kredit über 3.33 Mio. Franken für den Transitplatz in Wileroltigen und schliessen sich in einem Jungparteien-Komitee zusammen. Das geplante Projekt trägt nicht nur dem Bedürfnis der Schweizer Fahrenden nach einem Transitplatz für ausländische Fahrende Rechnung, sondern verhindert auch unerwünschte Landnahmen und schützt anerkannte Minderheiten. Die Jungparteien erachten den Kredit als ausgewogen, kosteneffizient und vor allem als dringend notwendig.  Artikel ansehen

Gedenksteine für Opfer homophober Gewalt

Medienmitteilung der SP und JUSO Kanton Bern vom 06.01.2020

Heute machen im ganzen Kanton regenbogenfarbige Ziegelsteine auf Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen von Lesben, Schwulen und Bisexuellen aufmerksam. Diese Aktion der SP und JUSO macht sichtbar, dass es am 9. Februar ein Ja zur Erweiterung der Anti-Rassismusstrafnorm braucht, um dem Hass gegen sexuelle Minderheiten endlich einen Riegel zu vorzuschieben.

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Kein Profit mit Ausschaffungszentren!

Die gewinnorientierte ORS Service AG soll ab 2020 die kantonalen Ausschaffungszentren von Asylsuchenden betreiben, wie der Kanton und Medien heute Dienstag berichteten. Die JUSO Kanton Bern wehrt sich gegen diesen Entscheid, dass ein Unternehmen, welches mehrmals aufgrund miserabler Betreuungssituationen (z.B. Hochfeldbunker) in der Kritik stand, nun auch noch Profit mit Ausschaffungszentren im Kanton Bern machen kann. Artikel ansehen