Autor-Archiv für vinzbinggeli

Stimmrechtsalter 16

Am 15.03 diskutierten Klimastreikende und Klimaskeptiker in der SRF Arena über den Klimawandel, dessen Auslöser und die Auswirkungen. Politikerinnen und Politiker standen in der ersten Reihe und beanspruchten die meiste Redezeit, während die klimastreikenden Jugendlichen auf die Plätze im Hintergrund gesetzt worden waren. In der Woche vor der Sendung fanden weltweite Proteste, Aktionen und Streiks von Jugendlichen und jungen Erwachsenen statt, die um ihre Zukunft bangen und nicht länger untätig zuschauen wollen, wie die Klimaerwärmung den Planeten zerstört. Den jungen Menschen ist die Wut über die Untätigkeit der Politik anzumerken, in der viele der Klimastreikenden aufgrund ihres Alters nicht einbezogen werden. Ob die Mehrheit der jungen Demonstrant*innen kein Stimm-und Wahlrecht haben, ist unklar. Es ist jedoch unbestritten, dass es hauptsächlich junge Erwachsene und Jugendliche sind, die in den letzten Monaten auf den Schweizer Strassen sind.

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Junge Grüne und Juso Kanton Bern nominieren für den Ständerat

Der Ständerat hat offensichtlich ein Problem: Auch im Jahr 2019 ist er vorwiegend alt, weiss und männlich. Stimmen von Jungen, Frauen* und Menschen ohne CH-Pass finden damit im Ständerat nur ungenügend Gehör. Um das zu ändern, haben die Jungen Grünen Kanton Bern und die JUSO Kanton Bern eine Lösung parat: Wir schicken Milo Schefer (CH | 2002) und Debora Grasso (IT | 1998) ins Rennen um die beiden Berner Ständeratssitze.

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Bernisches Polizeigesetz kommt vor Bundesgericht!

Wie der Bund heute berichtet hat, haben wir zusammen mit links-grün-alternativen Parteien, der Gesellschaft für bedrohte Völker, den demokratischen Jurist*innen und der GSoA Beschwerde gegen das demokratiefeindliche und repressive Bernische Polizeigesetz eingereicht. Im Folgenden möchten wir unsere persönlichen Rügepunkte aufführen, die sich nicht mit der Argumentation vor Gericht decken müssen. Artikel ansehen

Für Freiheit und Demokratie

Wie sich das neue Berner Polizeigesetz auf die Demonstrationsfreiheit auswirken könnte.

Das Recht auf Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit ist eine der wichtigsten Stützen der Demokratie. Das sehen wir nicht nur in Frankreich, in der Türkei oder Venezuela, sondern auch in der Schweiz bei den aktuellen ­Klimastreiks der Schülerinnen und Schüler. ­Dieses Grundrecht gibt den Menschen die Möglichkeit, sich gegen Politiker und Politikerinnen zu wehren, ihre Meinung kundzutun und sich Öffentlichkeit für ein Anliegen zu verschaffen. In manchen Fällen vermag der Druck von der Strasse gar die Mächtigen aus den Regierungen zu vertreiben, wenn diese gegen die ­Interessen der Bevölkerung handeln.

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Berner Jungparteien für die kantonale Energiewende!

Die Jungen Grünen, die Jungen Grünliberalen, die Junge BDP, die JUSO und die Jungfreisinnigen – Sie alle sagen am 10. Februar JA zum neuen Berner Energiegesetz.

Vor zwei Jahren sagten 70% der jungen Wähler*innen JA zur Energiestrategie 2050. Dies zieht auf kantonaler Ebene eine Harmonisierung im Gebäudebereich nach sich, welcher für einen Drittel des CO2-Ausstosses verantwortlich ist. Das neue kantonale Energiegesetz ist ein Kompromiss, der von Links bis weit ins bürgerliche Lager hinein mitgetragen wird. Bis auf die Junge SVP stellen sich deshalb alle Berner Jungparteien hinter die Vorlage. Sie setzen damit ein starkes Zeichen und überwinden politische Differenzen, weil es um unser Klima geht.

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Demo: Ausschaffungen sind keine Lösung!

Die JUSO Kanton Bern ist Mitorganisatoring der Demo gegen Ausschaffung. Für uns ist klar: Ausschaffungen sind keine Lösung.
Wir hoffen möglichst viele von euch am Samstag, 08. Dezember um 14.00 Uhr beim Bundesplatz zu treffen. Artikel ansehen

Donald J. Trump: «Ich bin ein Berner»

Die JUSO Kanton Bern überreichte heute um 15.00 der Berner Regierung eine rote Mütze für den «most trump canton of switzerland». Andreas Michel, Generalsekretär bei der Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern,  nahm den Schmähpreis stellvertretend entgegen. Denn nicht nur US-Präsident Trump trennt Kinder von ihren Familien und wirft sie ins Gefängnis, auch der Kanton Bern greift auf diese unmenschliche Strategie zurück. Artikel ansehen

Die JUSO Oberaargau schliesst sich dem Protest der Schüler*innen des Gymnasiums Oberaargau an.

Wie 20 Minuten berichtete (siehe Link), hat das Gymnasium Langenthal bzw. die Schulleitung eine einseitige Kleiderempfehlung nur an Schülerinnen herausgegeben. „Es ist beschämend, dass Schüler*innen der Schulleitung eines Gymnasiums im Jahre 2018, Sexismus erläutern müssen”, meint JUSO Oberaargau Vorstandsmitglied Samira Martini dazu.
Besonders stossend ist, dass die Kleiderempfehlung von einem deutschen Gymnasium kopiert wurde, im Gegensatz zu diesem aber die Kleiderempfehlung für Schüler weggelassen wurde. Da zeigt, dass diese sogenannte Kleiderempfehlung primär ein Angriff auf die Selbstbestimmung junger Frauen ist. Artikel ansehen