Keine Entlastung, sondern Sozialabbau auf Kosten der Jungen

MEDIENMITTEILUNG DER JUSO KANTON BERN VOM 25. SEPTEMBER 2017

Die bürgerliche Mehrheit der Gesundheits-und Sozialkommission (GSoK) des Grossen Rates hat heute entschieden, dass sie Regierungsrat Schnegg bei der Kürzung der Sozialhilfe unterstützen will. Dabei ist schnell klar geworden, dass es ihnen nicht um nachhaltige Finanzen geht, sondern die Grundsicherung ihnen allgemein ein Dorn im Auge ist.

Da nur einige Personengruppen von der Kürzungsrunde betroffen sind, hätte dies einen enormen administrativen Mehraufwand zur Folge, wodurch das eingesparte Geld obsolet wird. Zudem sind Kinder, Jugendliche und Ältere mit Gesundheitsproblemen, die über die Hälfte aller Sozialhilfebeziehenden ausmachen, besonders von der Kürzungsrunde betroffen. Also Leute die sehr abhängig sind von der Sozialhilfe.

«Schnegg und die bürgerliche Mehrheit der GSoK wollen die Sozialhilfe an die Wand fahren, wir wehren uns deshalb konsequent gegen Sozialabbau auf Kosten der jungen Generation und derjenigen die es am meisten nötig hätten», meint JUSO Kanton Bern Co-Präsidentin Barbara Keller dazu.

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