Grenzen töten!

Die JUSO Kanton Bern hat am Samstagmittag in Bern gegen die Asylpolitik der Schweiz und Europas protestiert. Seit Jahren sterben Menschen massenweise bei dem Versuch die Grenzen Europas zu erreichen und zu überqueren. Damit muss endlich Schluss sein! Die JUSO fordert die sofortige Wiedereinführung des Botschaftsasyls, die Einführung sicherer Reisewege nach Europa sowie den sofortigen Stopp der repressiven Massnahmen an den Aussengrenzen Europas. Mit einem symbolischen Grenzzaun hat die Jungpartei, um auf diese stupide Asylpolitik aufmerksam zu machen, am Samstagmorgen mehrere Durchgangswege in der Innenstadt abgesperrt.

Trotz der immer noch akuten Not an den Aussengrenzen Europas und dem nicht endend wollenden Flüchtlingsstrom sind weder die Schweiz noch Europa näher an einer sinnvollen Lösung gekommen. „Die JUSO Kanton Bern fordert die Einführung sicherer Reisewege, der sofortigen Wiedereinführung des Botschaftsasyls sowie den sofortigen Stopp der Repressiven Massnahmen gegen Flüchtlinge“ so Tamara Funiciello, Co-Präsidentin der JUSO Kanton Bern. „Flüchtlinge sind in erster Linie genauso Menschen wie du und ich – diese werden jedoch aufgrund der europäischen und schweizerischen Abschottungspolitik kriminalisiert und können nur unter lebensgefährlichen Bedingungen flüchten.“

Das wollen die JUSOs ändern, darum treten auch insgesamt 28 Kandidierende der JUSO Kanton Bern für die kommenden Nationalratswahlen an. Sie alle setzen sich für offene Grenzen, für ein Ende von Waffenexporten in Kriegführende Staaten und gegen den fremdenfeindlichen und unmenschlichen Rechtspopulismus der SVP ein, der eine Lösung verhindert. „Es müssen endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden! Diese Grenzen töten Menschen. Das muss endlich aufhören“ sagt Tamara Funiciello.

Um ihre Forderungen zu untermauern hat die Jungpartei zeitweise den Bahnhofsplatz und weitere Orte in der Innenstadt mit einem Grenzzaun abgesperrt und anschliessend den Zaun symbolisch niedergerissen. „Was wäre, wenn mitten auf dem Berner Bahnhofsplatz ein Zaun stehen würde? Das wollen wir den Menschen aufzeigen“ meint Tamara Funiciello.

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