Am 27. September: Ja zu Harmos!

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Die Schweiz leistet sich im Moment 26 separate Schulsysteme. Dadurch entsteht nicht nur ein grosser Aufwand durch das Ausarbeiten und Unterhalten der verschiedenen Lehrpläne und der Produktion von jeweils auf diese abgestimmten Lehrmitteln. Auch ein Umzug in einen anderen Kanton stellt betroffene Kinder, ihre Eltern und Lehrkräfte vor Schwierigkeiten aufgrund unterschiedlicher Wissensstände der Kinder.

Mit HarmoS würden die Ziele und Strukturen der Volksschule auf nationaler Ebene festgelegt, Lehrpläne und Lehrmittel jeweils pro Sprachregion. Es gäbe also nicht die befürchtete Einheitsschule, denn das Festlegen von Zielen sagt noch wenig darüber aus, wie diese zu erreichen sind. Dennoch würde durch die Harmonisierung der Lernziele ein Schulwechsel erheblich vereinfacht.

Entgegen dem, was das Nein-Komitee behauptet, bliebe die Ausgestaltung der Einschulung weiterhin Sache der Kantone. Zudem haben die Eltern die Möglichkeit, durch individuelle Gesuche ihre Kinder früher oder später einschulen zu lassen. Für Kinder ist HarmoS also kein Grund zum Weinen.

Auf der Homepage des Ja-Komitees gibt es ein Argumentarium, sowie eine Agenda mit Podien zum Thema HarmoS.

Wer ausführlichere Informationen zu Harmos sucht, sei auf die Homepage der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren verwiesen.

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