Die Wirtschaftskrise ist in den Medien allgegenwärtig. Über nötige Veränderungen und Konsequenzen betreffend der Lohnexzesse wird in den höheren Etagen gerne und häufig medienwirksam gesprochen.
Wir, die Juso Schweiz, wollen uns nicht mit schönen Reden und Versprechungen begnügen, die noch vor oder spätestens mit dem nächsten Aufschwung bequemerweise wieder aus den Köpfen verschwunden sein werden.
Kurz: Wir starten eine Volksinitiative, die in der Bundesverfassung festlegt, dass in jedem Unternehmen der höchste Lohn um nicht mehr als den Faktor 12 grösser sein darf als der tiefste Lohn.
Es ist ein unhaltbarer Zustand, dass wir, der Staat, einerseits gut genug dafür sind, Unternehmen zu sanieren, die durch völlig verfehlte Lohnsysteme und quasi inexistentes Risikomanagement in Schieflage geraten sind, andererseits aber keinen Einfluss darauf haben sollen, wie die Verantwortlichen in den Teppichetagen entlöhnt werden.
Auch für Unternehmen, die keine Staatshilfe bekommen, stellt sich die Frage: Warum soll jemand im Monat mehr verdienen als andere im Jahr? Wie wir gerade sehen, hat ein hoher Lohn rein gar nichts mit verantwortungsvollem Handeln zu tun.
Uns ist dabei klar, dass es immer Wege geben wird, diese Artikel zu umgehen. Entscheidend für uns ist die Symbolwirkung: Wer sich entscheidet, dagegen zu verstossen, soll sich bewusst sein, dass er oder sie damit gegen den Volkswillen verstösst. Und hinter dem Volkswillen stehen Menschen und als solche die Kunden von heute und morgen.
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Die offizielle Homepage der Inititative inklusiv Argumentarium findet ihr unter http://1-zu-12.ch.